Kategorie: Ratgeber

Praxistipps zu IT-Sicherheit, Backup, Microsoft 365 und IT-Betreuung für kleine Unternehmen in München.

  • Server ausgefallen – was tun? Die richtigen Schritte für kleine Unternehmen

    Server ausgefallen – was tun? Die richtigen Schritte für kleine Unternehmen

    Montagmorgen, 8:15 Uhr: Niemand kommt an die gemeinsamen Dateien, das Warenwirtschaftsprogramm startet nicht, Outlook meldet „Verbindung getrennt“. Fällt der Server aus, steht in vielen kleinen Unternehmen der komplette Betrieb still. Mit den richtigen Schritten lässt sich der Schaden aber oft begrenzen – und der nächste Ausfall verhindern.

    1. Ruhe bewahren und Ausmaß klären

    Prüfen Sie zuerst, was genau nicht funktioniert. Betrifft es alle Mitarbeiter oder nur einzelne? Fehlt nur der Zugriff auf Dateien oder auch das Internet? Funktionieren E-Mails noch? Diese Informationen helfen später enorm bei der Fehlersuche.

    2. Die einfachen Ursachen ausschließen

    • Strom: Läuft der Server? Leuchten die Anzeigen? Ist die USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) in Ordnung?
    • Netzwerk: Leuchten die Lämpchen am Switch? Ist ein Netzwerkkabel herausgerutscht?
    • Internet: Funktioniert der Router? Viele „Server-Probleme“ sind in Wahrheit Internet- oder DNS-Störungen.
    • Updates: Wurde über Nacht ein Update installiert und der Server neu gestartet?

    3. Was Sie auf keinen Fall tun sollten

    • Den Server nicht wiederholt hart ausschalten – das kann Datenbanken und Dateisysteme beschädigen
    • Keine Festplatten tauschen oder „neu einrichten“, wenn Sie nicht genau wissen, was Sie tun
    • Bei Verdacht auf einen Virus oder Verschlüsselungstrojaner: nichts löschen, betroffene Geräte vom Netz trennen

    Verdacht auf Ransomware? Erscheinen plötzlich verschlüsselte Dateien oder eine Lösegeldforderung, trennen Sie die betroffenen Rechner sofort vom Netzwerk und rufen Sie einen IT-Dienstleister. Zahlen Sie kein Lösegeld.

    4. Den IT-Dienstleister informieren

    Notieren Sie Fehlermeldungen oder fotografieren Sie den Bildschirm, und halten Sie fest, seit wann das Problem besteht. Haben Sie einen IT-Wartungsvertrag, kennt Ihr Dienstleister Ihre Systeme bereits und kann gezielt helfen – oft per Fernwartung. EDV Exxxpert unterstützt Sie mit dem IT-Notdienst werktags, nach Absprache auch außerhalb der Geschäftszeiten.

    5. Nach dem Ausfall: Ursache beheben

    Ist der Betrieb wiederhergestellt, sollte die eigentliche Ursache geklärt werden: War es ein Hardware-Defekt, ein volles Laufwerk, ein fehlerhaftes Update? Nur so lässt sich vermeiden, dass der Server in ein paar Wochen wieder ausfällt.

    So verhindern Sie den nächsten Server-Ausfall

    1. Monitoring: Überwachen Sie Festplatten, Speicherplatz, Temperatur und Dienste – Probleme kündigen sich oft Tage vorher an.
    2. Backups mit Wiederherstellungstest: Ein Backup ist nur so gut wie die letzte erfolgreiche Wiederherstellung. Mehr dazu unter Backup-Lösungen.
    3. Updates geplant einspielen – außerhalb der Arbeitszeit und mit Kontrolle danach.
    4. Hardware rechtzeitig erneuern: Server älter als fünf bis sechs Jahre sind ein Risiko.
    5. USV einsetzen, damit Stromschwankungen nicht zum Absturz führen.
    6. Wartungsvertrag abschließen: Mit einem IT-Wartungsvertrag kümmert sich ein fester Ansprechpartner um all das.

    Fazit

    Ein Server-Ausfall ist für kleine Unternehmen teuer – jede Stunde Stillstand kostet Umsatz und Nerven. Mit einer klaren Vorgehensweise, regelmäßigen Backups und proaktiver Wartung wird aus dem Notfall ein beherrschbares Problem. Gerne analysieren wir Ihre IT kostenlos und zeigen Ihnen, wo die größten Risiken liegen: Kontakt aufnehmen oder anrufen unter 089 43588903.

  • Was kostet ein IT-Wartungsvertrag? Kosten, Leistungen und worauf Sie achten sollten

    Was kostet ein IT-Wartungsvertrag? Kosten, Leistungen und worauf Sie achten sollten

    „Brauchen wir wirklich einen Wartungsvertrag – oder rufen wir einfach an, wenn etwas kaputt ist?“ Diese Frage stellen sich viele kleine Unternehmen, Praxen und Kanzleien. Die Antwort hängt davon ab, wie wichtig Ihre IT für den täglichen Betrieb ist – und was ein Ausfall Sie kosten würde.

    Welche Abrechnungsmodelle gibt es?

    1. Pauschale pro Arbeitsplatz oder Gerät

    Sie zahlen einen festen Monatsbetrag pro PC, Server oder Benutzer. Darin sind definierte Leistungen enthalten, etwa Updates, Virenschutz, Backup-Überwachung und Support. Vorteil: planbare Kosten. Achtung: Prüfen Sie genau, was enthalten ist – und was extra kostet.

    2. Stundenkontingent

    Sie kaufen ein festes Kontingent an Technikerstunden pro Monat oder Quartal, das für Wartung und Support verwendet wird. Gut geeignet für kleine Umgebungen mit überschaubarem Aufwand.

    3. Abrechnung nach Aufwand

    Ohne Vertrag zahlen Sie jeden Einsatz einzeln. Das wirkt zunächst günstiger, ist aber im Ernstfall oft am teuersten: Ohne regelmäßige Pflege entstehen Probleme häufiger, und der Dienstleister muss Ihre Systeme erst kennenlernen.

    Was sollte ein guter Wartungsvertrag enthalten?

    • Regelmäßige Updates für Betriebssysteme, Programme und Firmware
    • Virenschutz und Überwachung der IT-Sicherheit
    • Monitoring von Servern, Speicherplatz und Backups
    • Kontrolle der Datensicherung inklusive Wiederherstellungstests
    • Festgelegte Reaktionszeiten bei Störungen
    • Dokumentation Ihrer IT-Umgebung (Geräte, Zugänge, Lizenzen)
    • Feste Ansprechpartner statt wechselnder Hotline
    • Regelmäßige Termine zur Abstimmung, z. B. quartalsweise

    Wovon hängen die Kosten ab?

    • Anzahl der Arbeitsplätze, Server und Standorte
    • Gewünschte Reaktionszeiten und Erreichbarkeit
    • Umfang der Leistungen (nur Überwachung oder Rundum-Betreuung)
    • Zustand und Alter der vorhandenen IT
    • Besondere Anforderungen, etwa Datenschutz in Arztpraxen oder Kanzleien

    Tipp: Fragen Sie nicht nur nach dem Monatspreis, sondern auch: Was kostet ein Einsatz, der nicht im Vertrag enthalten ist? Wie hoch sind Anfahrtskosten? Wie schnell reagiert der Dienstleister wirklich?

    Wann lohnt sich ein Wartungsvertrag?

    Ein Wartungsvertrag lohnt sich fast immer, wenn ein Ausfall Ihrer IT den Betrieb lahmlegt – etwa wenn Mitarbeiter nicht arbeiten können, Patienten warten oder Fristen verstreichen. Rechnen Sie einmal nach: Was kostet Sie ein Tag Stillstand? Oft übersteigt schon ein einziger größerer Ausfall die Jahreskosten eines Wartungsvertrags.

    So arbeiten wir bei EDV Exxxpert

    Bevor wir ein Angebot machen, analysieren wir Ihre IT vor Ort – kostenlos und unverbindlich. Innerhalb von etwa zwei Werktagen erhalten Sie ein individuelles Angebot, das zu Ihrer Größe und Ihren Anforderungen passt. Unsere Richtpreise – zum Beispiel ab 200 € pro Monat inkl. MwSt. für Einzelpersonen und Kleinunternehmen mit 1–2 Mitarbeitern – finden Sie auf der Seite Preise. Wie der Ablauf genau aussieht, lesen Sie unter IT-Administration & Wartungsverträge.

    Fazit

    Ein IT-Wartungsvertrag ist keine Versicherung, die man hoffentlich nie braucht – sondern laufende Pflege, die Ausfälle verhindert. Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach dem Preis, sondern nach Leistungsumfang, Reaktionszeit und Ansprechpartner. Gerne beraten wir Sie: 089 43588903 oder über das Kontaktformular.

  • Microsoft 365 für kleine Unternehmen: Lohnt sich der Umstieg?

    Microsoft 365 für kleine Unternehmen: Lohnt sich der Umstieg?

    Eigener Exchange-Server im Abstellraum, Office-Lizenzen auf jedem PC einzeln und Dateien verteilt auf USB-Sticks und Netzlaufwerke – so sieht die IT in vielen kleinen Unternehmen noch aus. Microsoft 365 verspricht, das alles in einem Paket aus der Cloud zu bündeln. Doch lohnt sich der Umstieg wirklich?

    Was ist Microsoft 365?

    Microsoft 365 ist ein Abo-Paket, das je nach Tarif Folgendes enthält:

    • Exchange Online: geschäftliche E-Mail, Kalender und Kontakte mit Ihrer eigenen Domain
    • Teams: Chat, Videokonferenzen und Zusammenarbeit
    • OneDrive und SharePoint: Dateien sicher in der Cloud speichern und teilen
    • Office-Programme: Word, Excel, Outlook und PowerPoint – je nach Tarif als Desktop-Version
    • Sicherheitsfunktionen: etwa Mehrfaktor-Anmeldung und – in höheren Tarifen – Geräteverwaltung

    Die Vorteile für kleine Unternehmen

    • Kein eigener Mailserver mehr – keine Hardware, keine Server-Updates, kein Ausfallrisiko im Büro
    • Arbeiten von überall: im Büro, im Homeoffice oder unterwegs, auf PC, Laptop und Handy
    • Immer aktuelle Office-Versionen ohne Neukauf
    • Planbare Kosten pro Benutzer und Monat
    • Einfache Zusammenarbeit an gemeinsamen Dokumenten

    Worauf Sie achten sollten

    Den richtigen Tarif wählen

    Microsoft bietet verschiedene Business-Tarife an – von reiner E-Mail und Cloud-Speicher bis zum Paket mit Desktop-Office und erweiterten Sicherheitsfunktionen. Nicht jeder Mitarbeiter braucht denselben Tarif. Eine gute Beratung spart hier oft bares Geld.

    Datenschutz und DSGVO

    Für Unternehmen in Deutschland ist der Datenschutz ein wichtiges Thema – besonders in Arztpraxen und Kanzleien. Wichtig sind ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft, sinnvolle Sicherheitseinstellungen und klare Regeln, welche Daten wo gespeichert werden. Lassen Sie sich hier beraten und stimmen Sie sich bei Bedarf mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.

    Backup nicht vergessen

    Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit seiner Dienste, aber nicht automatisch für die langfristige Sicherung Ihrer Daten gegen versehentliches Löschen oder Ransomware. Eine zusätzliche Datensicherung für E-Mails und Dateien ist empfehlenswert – mehr dazu unter Backup-Lösungen.

    Sicherheits-Tipp: Aktivieren Sie für alle Konten die Mehrfaktor-Anmeldung. Sie verhindert die meisten Angriffe auf E-Mail-Konten – ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht mehr.

    So gelingt der Umstieg ohne Ausfall

    1. Bestandsaufnahme: Welche Postfächer, Verteiler, Kalender und Dateien gibt es?
    2. Tarife festlegen und Lizenzen beschaffen
    3. Migration vorbereiten: Postfächer, Kontakte und Kalender werden übertragen – vom eigenen Exchange-Server oder einem anderen E-Mail-Anbieter
    4. Umstellung der Domain zu einem ruhigen Zeitpunkt, zum Beispiel abends oder am Wochenende
    5. Einrichtung der Geräte und kurze Einweisung der Mitarbeiter
    6. Kontrolle danach: Kommen alle E-Mails an? Funktionieren Handys und Drucker mit Scan-to-Mail?

    Fazit: Für wen lohnt sich Microsoft 365?

    Für die meisten kleinen Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern lohnt sich der Umstieg – besonders, wenn ein alter eigener Mailserver ersetzt werden muss oder Mitarbeiter mobil arbeiten. Entscheidend sind eine saubere Planung, die richtigen Sicherheitseinstellungen und ein ergänzendes Backup. EDV Exxxpert übernimmt Beratung, Migration und Betreuung – mehr unter Cloud Services & Microsoft 365 oder direkt unter 089 43588903.